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Mit EDIUS Pro 3.0 ist nun EDIUS endgültig eine vollwertige
Schnittsoftware, die wirklich keine Wünsche mehr offen
lässt.
Ihre Stärken, nämlich Stabilität, Schnellingkeit
und Signalqualität hat sie sich in der Version 3.0 voll
erhalten. Die wenigen Punkte, die es bislang notwendig gemacht
haben, noch eine zusätzliche Schnittsoftware wie etwa
Adobe Premiere Pro 1.5 einzusetzen,
sind nun aber auch in dem Programm enthalten. Neben diesen
Neuerungen (siehe oben) bietet die Version aber nun auch Funktionen,
mit denen sich EDIUS Pro 3 ganz an die Spitze aktueller Videotechnik
stellt.
Neueste HD Technik
So hatte canopus als einziger Hersteller mit dem Erscheinen
des Sony HDV Camcorders
HDR-FX1E (auch bei uns erhältlich) eine Schnittlösung
(bzw. mit EDIUS NX und SP für HDV gleich mehrere) parat,
mit der man problemlos in voller Qualität und (je nach
PC) in Echtzeit in HD arbeiten kann.
Ab der Version 3.61 werden nun neben 1080/50i (typisch für Sony HDV-Camcorder) auch 720/25p (etwa von der JVC GY-HD101) aber auch 1080/25p
unterstützt. Gerade der hier verwendete
codec (canopus HQ) ist so gut, dass man schon jetzt
von einem gelungenen Nachfolger des schon legendären
canopus DV codecs sprechen mag. Interessant aber auch, dass
man sich mit EDIUS 3 wunderbar zwischen den Welten von SD
und HD aufhalten kann, was ja nun in der Übergangsphanse,
die wir sicher die nächsten 5 Jahre vor uns haben, eine
ganz wesentliche Rolle spielt. Und so kann man mit EDIUS Pro
3 auch weiterhin die SD Schnittkarten canopus
DV Raptor RT2 (max), DV
Storm (2/Pro) und DV
Rex RT (Pro) einsetzen und ist nicht gezwungen, gleich
die Hardware zu wechseln. Und doch hat canopus mit den schon
oben genannten "für HDV" Schnittkarten bereits
jetzt Hardware für die kommende HD Generation verfügbar.
Canopus war im DV Bereich technologisch bei Schnittkarten
sicher die Nummer eins. Kein anderer Hersteller hat so langlebige
Hardware herausgebracht wie canopus, das beste Beispiel ist
die DV Rex, die nun 6 Jahre alt ist und mit RT-Option immer
noch von EDIUS Pro 3 (und Adobe Premiere Pro 1.5) unterstützt
wird. Eine Zeit, die im PC Bereich ihres Gleichen lange suchen
muss. Man kann aus dieser Erfahrung heraus also auch den neuen
Hardwareprodukten schon eine lange Lebenszeit vorhersagen,
denn der nächste Schritt zu einer nochmal höher
aufgelösten Technik wird wohl noch viele Jahre auf sich
warten lassen.
Schnittkarten für HD/HDV
Doch genau diese neuen Hardwarekarten sind nun sehr nützlich.
Denn mit HD (1080i) haben wir es nun mit Videomaterial zu
tun, dass 5x so umfangreich ist wie SD. Wenn nun ein aktueller
PC mit 3GHz und einer Schnittkarte wie der DV Storm2 Pro unter
EDIUS 2.5 bis zu 5 Videoströme in Echtzeit mischen konnte,
dann ist das von den Videodaten her betrachtet nur ein HD
Datenstrom. Dementsprechend sind reine PC Systeme ohne spezielle
HD Hardware auch vergleichbar mit einem PIII System mit 400MHz,
mit dem man nun DV Material schneiden will. Man kann den Film
zwar auf die Platte aufnahmen und zurückspielen, aber
eine Echtzeitvorschau in voller Auflösung ist damit schlichtweg
nicht möglich.
Besonderheit bei HDV im Vergleich mit DV
Bei HD und HDV müssen wir in Zukunft also wieder rendern.
Aber noch eine Änderung gibt es: Ein DV Schnittsystem
konnte, wenn es leistungsfähig genug war, ein DV Signal
sofort erzeugen - und wenn es nur ein Standbild war, um zu
sehen, wie das aktuelle Videobild tatsächlich aussieht.
Dieser gepackte, komprimierte Datenstrom konnte von einem
DV HardwareCodec wie er etwa in einer DV Kamera enthalten
ist, über dv-in in ein analoges Videosignal gewandelt
werden, das man dann auf einem TV oder Kontrollmonitor ansehen
konnte. So hatte man eine geeignete Kontrolle über das
Ergebnis. Der HDV Datenstrom ist nun aber ein Transfort Stream,
der nicht mehr so wie DV aus Einzelbildern, sondern Bildergruppen
besteht. Eine HDV Kamera kann man folglich nicht dazubringen,
über Firewire ein Vorschaubild direkt beim Schnitt zu
erzeugen, hier benötigt man also tatsächlich eine
geeignete HDV Schnittkarte, die dann das analoge Signal, ein
HD-Komponenten Signal (YUV) erzeugt. Dieses schließe
ich an einen HD fähigen TV, Kontrollmonoitor, Plasma,
LCD oder Beamer an und kann so beim Schnitt alles in voller
Auflösung kontrollieren. Bisherige Schnittkarten wie
eine DV Storm2 Pro kann ich dafür natürlich nicht
nutzen, denn diese Karten geben nur SD aus. Hier wird also
die neue canopus EDIUS NX für HDV oder SP für HDV
notwendig.
EDIUS Pro 3 für zahlreiche Anwendungsgebiete
Die Software EDIUS Pro 3 lässt Platz für die eigene
Formatwahl und Weiterentwicklung offen. Einige Beispiele:
- Sie haben bereits eine DV Raptor RT2, DV Storm oder DV Rex
RT: Sie können mit EDIUS Pro 3 weiter in SD Qualität
mit zusätzlicher Beschleunigung arbeiten, parallel aber
auch schon die ersten Gehversuche in HDV machen. Dazu genügt
eine zusätzliche OHCI 1394 Firewireschnittstelle.
- Sie möchten gleich volle SD UND HD Beschleunigung:
Nutzen Sie dann am besten eine der beiden neuen HDV Schnittkarten,
hier bekommen Sie schon jetzt eine sofort einsetzbar und zudem
zukunftsichere Lösung. Sollten Sie schon eine Schnittkarte
haben, sprechen Sie am besten mit uns über eine Inzahlungnahme.
- Sie möchten auf einem Notebook oder normalen PC, der
nur mit OHCI 1394 Firewire ausgestattet ist, professionell
DV schneiden: Auch hierfür eignet sich EDIUS Pro 3 sehr
gut. Denn die HD Tauglichkeit müssen Sie natürlich
nicht nutzen. EDIUS Pro 3 bringt auch so schon einige hilfreiche
Verbesserungen gegenüber EDIUS 2.5, etwa die Bilddarstellung
in der Timeline oder die Überlagerungsfunktionen, Offlinefileverwaltung,
Projektverwaltung und vieles mehr, siehe oben. |